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Kleine Chronik
Die Bayrischen Motoren-Werke AG hatte bis zum Jahr 1928 ihren Ruf als Hersteller hochwertiger Flugmotoren und Motorräder so untermauert, dass sie nunmehr mit Recht auch an den Automobilbau denken konnte. Die Entwicklungen liefen bereits, als die Münchner die Anno 1896 gegründeten Dixi-Werke übernahmen und dort als BMW-Eisenach die Produktion des Austin-Lizenzmodells 3/15 fortsetzen konnten. Bald löste man den Austin-Vertrag und stellte 1932 ein eigenes Voll-Schwingachsauto mit obengesteuertem Vierzylindermotor von 0,8 Liter Hubraum und 20 PS vor. Weitere Baumuster, unter anderem ein 1,2-Liter-Secchszylinder von 30 PS (1933),ein 34pferdiger Anderthalb-Liter (1934) und ein 1,9-Liter (1935), waren die Vorgänger des BMW 328. Als dieser bildschöne 2-Liter-Sportwagen 1937 auf der Berliner Autoschau erschien, konnte kein Mensch ahnen, dass dieses Fahrzeug in den nächsten drei Jahren zum Abonnement-Sieger der internationalen Sportwagen-Rennen und zum erfolgreichsten deutschen Sportwagen seiner Zeit werden sollte. In den ersten Nachkriegsjahren war es diesem Wagen zu verdanken, dass sich Deutsche wieder am Automobilsport beteiligen konnten mit den wenigen Exemplaren, die den Krieg überdauert hatten.
Sportliche Höhepunkte waren: 1938 der Dreifach-Sieg in der heißumstrittenen Mille Miglia, 1939 der Dreifach-Rekordsieg in den 24 Stunden von Le Mans und 1940 der Triumph, den Huschke von Hanstein und Walter Bäumer bei der Mille Miglia herausfahren konnten. Der BMW 328 könnte noch immer zu den schönsten Sportwagen zählen, wenn man ihn mit dem heutigen Stand der Technik entsprechenden Verbesserungen bauen würde.
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